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Indoor Air Quality (IAQ) - Innenraumluftqualität


Weitere Information:
Quellen
Mortalität
EN13779

Pollen and Combustion Particles

Pollen, Verbrennungspartikel und Innenraumluftqualität umschreiben den Aerosol- und Gasgehalt, die Temperatur und Luftfeuchte der Luft innerhalb eines Gebäudes. Was menschliche Wohnräume betrifft, wird die Qualität der Luft anhand ihrer Fähigkeit bemessen, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner zu gewährleisten. In der herstellenden Industrie hingegen hängt die Beschaffenheit davon ab, ob Qualitätsprodukte innerhalb des Gebäudes erzeugt werden können.

Wieso hat die Innenraumluftqualität nachgelassen?

In den 1970ern wurde wegen diverser Energiekrisen der globale Energiebedarf ein wichtiges ökonomisches und politisches Thema. Daraufhin stiegen die Luftheizungs- und Kühlkosten in Gebäuden an und Bautechniken wurden angepasst. Viele Gebäude wurden nachträglich isoliert, Dampfsperren und dichtere Fenster und Türen eingebaut. Neue Bautechniken verminderten die Wärmeübertragung durch Wände und Fenster und reduzierten so gleichzeitig auch den Luftaustausch durch Wände, Fenster und Türen. Die dadurch entstehende Zunahme an Kontaminanten und Feuchtigkeit innerhalb eines Gebäudes machte eine frühere gesunde Umgebung zunichte. Das "Sick-Building-Syndrom" wird heutzutage häufig angewendet, um Kopfschmerzen, Beschwerden an den Schleimhäuten von Augen und Nase, Müdigkeit und andere Symptome zu beschreiben, die sich direkt aus der Zeit, die eine betroffene Person in einem Gebäude oder Raum verbracht hat, ableiten lassen. Eine "gebäudeverwandte" Krankheit ist eine spezifisch diagnostizierbare Krankheit, die sich direkt auf ein Gebäude oder einen Raum zurückführen lässt; z.B. Legionella-Pneumonie.