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| • N1H1 Influenza |
Nirgends ist Luftfiltration wichtiger als in einer medizinischen Einrichtung. Je dichter die Menge infizierter Personen, desto höher der Pegel an ansteckenden Erregern in der Luft. Das Infektionsrisiko beschränkt sich heutzutage nicht mehr nur auf Krankenhäuser, sondern auch andere medizinische Einrichtungen (wie z.B. Pflegeheime, zahnärztliche und ambulante Kliniken), besonders weil sich in letzteren Zeit häufig weitaus mehr Menschen zusammen aufhalten.
Verschiedene Behörden haben Richtlinien für die Luftfiltration in medizinischen Einrichtungen festgelegt, z.B. DIN EN 13779, DIN 1946-4, VDI 6022 usw. Luftfilter können nur einen effektiven Schutz gegen luftübertragene Schadstoffe in medizinischen Einrichtungen liefern, wenn sie Teil eines Gesamtprogramms zur Kontrolle der Luftqualität sind. Komponenten eines solchen Programms sind, z.B. Luftfilter, Luftfiltergehäuse und –rahmen, dem klimatisierten Raum zugeführte Luftwechsel, Kontrolle der Temperatur und Luftfeuchte, Außenluftzufuhr und Kontrolle des Luftstroms. Auf Stationen für Patienten mit hochgradigen Verbrennungen, müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden.
Mitarbeiter einer Einrichtung sind natürlich einem größeren Infektionsrisiko ausgesetzt und benötigen deshalb besondern Schutz. Durch korrekte Luftfiltration und entsprechende bauliche Maßnahmen lässt sich das Risiko um ein Vielfaches senken. Außerdem sollte Wartungs- und Instandhaltungspersonal nicht nur ausreichend geschult, sondern sich auch über die Wichtigkeit der Anlagen bewußt sein.



