Bisher war es schwierig, gute von schlechten Luftfiltern zu unterscheiden, da die Prüfverfahren keine eindeutigen Ergebnisse erzielten. In den vergangenen 20 Jahren wurden zwei Verfahren eingesetzt: Eurovent 4/5 und DIN EN 779:1993. Mittlerweile als deutlich veraltet angesehen, galten sie damals als die besten zur Bestimmung der Filerleistung.
Die europäische Luftfiltrationsindustrie hat ein neues Prüfverfahren bestimmt, das seit 2003 gilt: Die revidierte DIN EN 779:2002.
Filter in der Wirklichkeit
Obwohl sie zwar einfach aussehen, sind Luftfilter ein durchaus komplexes Produkt. Ohne größeren Luftwiderstand müssen große Luftvolumina durch ein Filtermedium gelangen und gleichzeitig gesundheitsschädigende Schwebstoffe herausfiltern, die Menschen und HVAC-Anlagen Probleme verursachen könnten. Prüfungen gemäß der neuen DIN EN 779:2002 zeigen jetzt, wie ein Filter sich später im alltäglichen Einsatz verhält, da das Verfahren wirkliche Konditionen im Labor simuliert.
Positive Bedeutung dieses Verfahrens
DIN EN 779:2002 liefert ebenfalls weitere Informationen über Filterleistung und erlaubt so:
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die Bewertung von Filterleistungseigenschaften in Bezug auf Innenluftqualitätsvoraussetzungen (IAQ) und Verfahrensanforderungen.
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bessere Übereinstimmung zwischen Laborprüfungsergebnissen und wirklichen Installationen.
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ein einfacheres und schnellers Verfahren, das obendrein noch leichter zu verstehen ist.


