Im hart umkämpften Luftfiltermarkt versuchen sich Hersteller heutzutage mit einzigartigen Konzepten von der Konkurrenz abzusetzen. Außerdem müssen zwangsläufig Kosten gesenkt werden. Synthetische Filtermedien sind kostengünstiger als Feinfasermedien (Mikrofiberglas). Der Kostenunterschied beträgt in manchen Fällen bis zu 20% und wird mitunter an Kunden durch attraktivere Preisgestaltung weitergegeben. Sollte allerdings der Kostengesichtspunkt wirklich entscheidend sein, wenn Kunden sich um Innenluftqualität Sorgen machen? Wäre es nicht angebrachter, über die Betriebslebenskosten der Lösung nachzudenken, mit Schwerpunkt bessere Innenluftqualität, dem eigentlichen Ziel?
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 Geprüftes Synthetikfilter
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 Geprüftes Feinfaserfilter |
Das folgende Diagramm stellt das Ergebnis einer Medienprüfung mit dem Mobilen Medienprüfgerät dar. In dieser Auswertung ist ein Entladungsschritt eingeschlossen, der das Laden von Medien während des üblichen Betriebs simuliert. Dieser Schritt entspricht den gängigen europäischen Filterprüfnormen und wird wahrscheinlich auch den aktuellen ASHRAE-Filterprüfnormen hinzugefügt. Es gilt zu beachten, dass Feinfasermedien (grün schattiert) in drei verschiedenen Konfigurationen eine Effizienz um 70% aufweisen. Demgegenüber steht die Urpsrungseffizienz (belastet) der Rauhfasermedien (orange schattiert) und deren entlastete Effizienz (blau schattiert). Der Endanwender erwartet eine 70% Abscheidungseffizienz in diesem kritischen atembaren Partikelbereich, wobei erfahrungsgemäß die Leistung über die Lebenszeit des Filters noch zunimmt. Wie viele Endanwender würden ein Produkt kaufen, von dem sie wissen, dass die Leistungsfähigkeit über die Lebensdauer des Produkts abnimmt? Welchen Filter würden Sie wählen, wenn Sie oder ein Familienmitglied auf dem Operationstisch lägen?
